Infos rund ums Stillen
Jede Frau darf selbst bestimmen, ob und wie lange sie ihr Baby stillen möchte. Egal, wie der eigene Weg auch aussieht – es gibt keine Entscheidung, die persönlicher ist. Wir haben für Sie umfangreiche Informationen zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen und die wichtigsten Grundlagen vermitteln sollen.

Muttermilch ist die natürliche Form der Säuglingsernährung. Lesen Sie, was sie so besonders und einzigartig macht.

Stillen nützt nicht nur Ihrem Kind, sondern auch Ihnen, Ihrer Familie und sogar der ganzen Gesellschaft. Interessante Fakten.

Gestalten Sie Ihren Stillstart so angenehm wie möglich. Unsere Stilltipps vermitteln Ihnen wichtiges Grundlagenwissen.

Eine korrekte Anlegetechnik ist wichtig, um ein effektives Saugen zu fördern.

Viele Stillmythen halten sich hartnäckig. Wir erklären, was wirklich dran ist.

Wann ist Ihr Baby für feste Nahrung bereit – und welche Lebenmittel eigenen sich?
HOTLINE
Bei Fragen und Problemen rund ums Stillen:
*zum Ortstarif mobil max. 0,42 €/Min.
Unsere Vereinszeitschrift „Stillzeit“
Für ihre Mitglieder gibt die AFS ihre mehrmals im Jahr erscheinende Fach- und Vereinszeitschrift „Stillzeit“ heraus. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Die „Stillzeit“ informiert und unterstützt die Stillberatung mit Fachartikeln und Hinweisen zur Stillgruppenarbeit. Darüber hinaus gibt es aktuelle Informationen aus dem Vereinsleben.

Jedes Mitglied kann die Produktion der Zeitschrift unterstützen und Artikel beitragen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie hier:
Kontakt Redaktion: stillzeit@afs-stillen.de
Nachfolgendend haben wir für Sie einige interessante „Stillzeit“-Artikel aus den vergangenen Ausgaben als pdf-Datei hinterlegt:
- Artikel: „Dr. Carlos Gonzales: Autorität und Grenzen“, Ausgabe 03/2016 (PDF)
- Artikel: „Motherhood: Eltern für sichere Geburtshilfe“, Ausgabe, 03/2016 (PDF)
- Artikel: „Stillen als Konsumverweigerung“, Ausgabe 02/2016 (PDF)
- Artikel: „Gewichtskurven interpretieren: Interview mit Mártha Guóth-Gumberger“, Ausgabe 01/2016 (PDF)
- Artikel: Paracetamol in der Stillzeit – Risiko für das Kind?, Ausgaben 01/2018 (PDF)
- Artikel: “Stillen nach Brustverkleinerung – ohne individuelle Beratung geht es nicht“, Ausgabe 01/2018 (PDF)
- Artikel: “Typische, beispielhafte Probleme nach einer Brustverkleinerung mit Lösungsstrategien“, Ausgaben 1/2018 (PDF)
- Artikel: “Operative Brustverkleinerung – so unterschiedlich wirken sich die Schnitttechniken auf die Stillzeit aus.“, Ausgabe 1/2018 (PDF)
- Artikel: “Pumphauben-“Standardgröße M passt nicht immer: Das Problem mit der nicht passenden Pumphaube“, Ausgabe 2/2018 (PDF)
- Artikel: “Milchpumpen-Die Problematik mit der Verordnung einer elektrischen Milchpumpe“, Ausgabe 2/2018 (PDF)
- Artikel: “Brust-Op-Stillen nach operativer Brustvergrößerung und ihre Auswirkung auf die Stillfähigkeit“, Ausgabe 02/2018 (PDF)
- Artikel: “Thema Zungenband. Was sind orale Restriktionen eigentlich.“, Ausgabe 03/2018 (PDF)
- Artikel: „Brustentzündung – Neues aus der Wissenschaft“, Ausgabe 1/2023 (PDF)
HOTLINE
Bei Fragen und Problemen rund ums Stillen:
*zum Ortstarif mobil max. 0,42 €/Min.
Fragen und Antworten
Gerade am Anfang wirft das Stillen eine Menge Fragen auf. Einige davon haben wir für Sie aufgegriffen und beantwortet.
![]()
Wie kommt eigentlich die Milch in die Brust?

© W&B/Martina Ibelherr
Die Milchbildung und damit die Fähigkeit zum Stillen ist das Resultat eines feinen Zusammenspiels von Hormonen, Impulsen und Psyche. Bereits während der Schwangerschaft entwickelt sich dazu das Drüsengewebe der Brust, Milchbläschen und Milchgänge wachsen. Saugt das Baby an der Brust, wird über die Nervenbahnen ein Impuls an das Gehirn geleitet, welcher die Bildung eines Hormons namens Prolaktin bewirkt. Dieses gelangt auf dem Blutweg zu den Milchbläschen und regt dort die Milchbildung an. Gleichzeitig wird während des Saugvorgangs im Körper das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, welches das Zusammenziehen der Muskeln um die Ausführungsgänge bewirkt, wodurch die Milch fließen kann. Dieser Vorgang wird als „Milchspendereflex“ bezeichnet. Manche Mütter spüren das Einsetzen des Milchspendereflexes als Prickeln oder Ziehen, verbunden mit einem zunehmenden Spannungsgefühl in der Brust. Der Reflex kann so stark sein, dass die Milch geradezu herausspritzt. Allerdings kann er auch vorhanden sein, ohne dass die Mutter ihn spürt.
Ist jede Brust zum Stillen geeignet?
Macht Stillen Hängebrüste?
Darf ich in der Stillzeit Medikamente nehmen?
Erhöht nächtliches Stillen das Kariesrisiko?
Viele Mütter stellen sich die Frage, ob ein nächtliches Stillen nach dem Durchbruch der ersten Zähne das Kariesrisiko ihrer Kinder erhöht. Häufig wird auch von Zahnärzten empfohlen, nächtliches Stillen besser zu unterlassen. Tatsächlich hängt die Tatsache, ob ein Zahn Karies entwickelt, stark von der persönlichen Veranlagung und zum anderen von der Aktivität bestimmter Bakterien, insbesondere dem Streptococcus mutans, ab. Viele Studien haben gezeigt, dass Stillen – auch nachts – keinen signifikanten Einfluss auf die Zahngesundheit hat oder sich allgemein eher positiv auswirkt. Weitere Informationen zum Thema Stillen und Zahngesundheit finden Sie im Artikel „Muttermilch und Zahngesundheit“
Dürfen gestillte Kinder geimpft werden?
Brauchen gestillte Kinder zusätzliche Getränke wie Tee oder Wasser?
Wie erkenne ich, ob mein Baby Hunger hat?
Ideal ist es, wenn ein Baby nach Bedarf gestillt wird. Das bedeutet, dass Ihr Baby so oft trinken darf, wie es möchte – feste Stillabstände gibt es nicht. Acht bis zwölf Stillmahlzeiten in 24 Stunden gelten als guter Orientierungsrahmen für die ersten Wochen. So stellen Sie sicher, dass ihr Baby auf jeden Fall ausreichend Nahrung erhält. Legen Sie ihr Baby nicht erst an, wenn es bereits weint – Weinen ist ein spätes Hungerzeichen. Bereits vorher erkennen Sie, dass ihr Baby zu suchen beginnt, seinen Mund öffnet und seinen Kopf bewegt. Viele Kinder beginnen auch, ihre Zunge zu bewegen an den Händen zu lutschen und generell unruhig zu werden. Diese Signale sind so genannte „frühe Hungerzeichen„. Sie zeigen Ihnen, dass Ihr Baby gerne gestillt werden möchte. Wie erkenne ich, dass mein Baby gut trinkt?
Ich habe Muttermilch abgepumpt. Wie bewahre ich diese korrekt auf?
Stillen bei Erwerbstätigkeit:
:: Startseite
:: Rechtliche Grundlagen
:: Argumentationshilfe
:: Praktische Tipps
:: Weitere Informationen
Stillen bei Erwerbstätigkeit
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys sechs Monate lang ausschließlich zu stillen – auch dann, wenn die Mutter erwerbstätig ist. Das bedeutet, dass das Kind während dieser sechs Monate keine andere Nahrung oder Flüssigkeit außer Muttermilch erhält und danach neben angemessener Beikost bis zum Alter von zwei Jahren weiter gestillt wird und darüber hinaus – so lange Mutter und Kind dies wünschen.
Kehrt die Mutter eines vollgestillten Kindes bereits nach wenigen Wochen oder Monaten in das Arbeitsleben zurück oder wird ihr Kind noch teilgestillt, ist dies deshalb kein Grund, das Baby abzustillen. Denn egal, ob die Mutter erwerbstätig ist oder nicht: Jede Mutter und jedes Kind haben ein gesetzlich geschütztes Recht auf Stillen. Die nötige rechtliche Grundlage dazu findet sich im Mutterschutzgesetz (MuSchG).
Der Arbeitskreis „Stillen bei Erwerbstätigkeit“ in der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen (AFS) hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Stillen bei Erwerbstätigkeit zu fördern und den Müttern und Familien Unterstützung zu bieten. Das Rüstzeug dazu finden Sie auf den nachfolgenden Unterseiten – eine Übersicht über die gesetzlichen Regelungen, nützliche Argumentationshilfen sowie praktische Tipps, wie sich Stillen und Erwerbstätigkeit möglichst gut vereinbaren lassen.
Sie haben Fragen rund um das Thema „Stillen bei Erwerbstätigkeit“?
Ihre Ansprechpartnerin der AFS ist
Pia Müller
erwerbstaetigkeit@afs-stillen.de
Online Stillgruppe „Stillen im Beruf“
I.d.R. an jedem ersten Montag des Monats, 20:00 Uhr
Ort: online
Ansprechpartnerin: Pia Müller
Termine und Anmeldung unter: erwerbstaetigkeit@afs-stillen.de
Stillen kann so vielfältig sein. Auf dieser Seite finden Sie eine Sammlung von lesenswerten Fachartikeln rund um das Thema Muttermilch. Die Sammlung wird laufend ergänzt und erweitert und soll Ihnen Ihre Arbeit erleichtern.
Coronaimpfung könnte für stillende Frauen in manchen Fällen indiziert sein
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120332/Coronaimpfung-koennte-fuer-stillende-Frauen-in-manchen-Faellen-indiziert-sein
Coronavirus/ COVID-19 und Stillen: Aktuelle internationale Empfehlungen
https://www.stillen-institut.com/de/coronavirus-covid-19-und-stillen-aktuelle-empfehlungen.html#covid-19_impfung
Empfehlungen Stillen und Coronavirus
Aktuelle Empfehlungen zum Thema Stillen und Coronavirus: http://www.stillen-institut.com/de/coronavirus-covid-19-und-stillen-aktuelle-empfehlungen.html
Stillen bei Schilddrüsenunterfunktion
Schilddrüsenunterfunktionen müssen kein Grund zum Abstillen sein. Dennoch müssen Personen mit Schilddrüsenfunktionsstörung lebenslag überwacht werden. Besonders wichtig ist dies nach der Schwangerschaft und nach der Entbindung, weil die Mengen des Hormons stark...
Stillberatung in der Kinderklinik
Stillberatung in der Kinderklinik Das Stillmanagement bei kranken Kindern und Frühgeborenen unterscheidet sich manchmal sehr deutlich vom Stillmanagement bei gesunden Kindern. Hinzu kommen die Besonderheiten der Stillberatung im Klinikbereich, speziell in der...
