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Vermarktungsvorschriften für Muttermilchersatzprodukte
Der Kodex regelt sehr deutlich, wie Muttermilchersatzprodukte vermarktet werden dürfen – und was zu unterlassen ist. Das wichtigste Ziel: Es dürfen keine Kaufanreize für Mütter entstehen.
Das bedeutet im Detail:
- keine Werbung in der Öffentlichkeit
- keine Geschenke mit Firmenlogo (z.B. Kalender) und keine Proben
- kein direkter Kontakt der Firmen zu den Müttern (keine Telefonhotline, keine Briefe)
- keine Proben an Mütter, auch nicht über Gesundheitspersonal
- keine Sonderverkäufe, Rabatte oder sonstigen Kaufanreize
- keine idealisierenden Darstellungen auf den Verpackungen
Ferner dürfen keine Interessenskonflikte für Gesundheitspersonal und – einrichtungen entstehen.
Das bedeutet:
- keine kostenlosen oder verbilligten Lieferungen von Muttermilchersatzprodukten an Kliniken
- keine Geschenke an Gesundheitspersonal
- kein Sponsoring von Fortbildungs- oder sonstigen Veranstaltungen
Eine stillfreundliche Klinik, Praxis oder sonstige Einrichtung arbeitet kodexkonform, wenn folgende Bedinungen erfüllt sind: Sie macht keine Werbung für künstliche Säuglingsnahrung, verteilt keine Proben.
- Sie macht keine Werbung für Säuglingsnahrungsfirmen, hat keine Hefte, Bilder, Kugelschreiber etc. mit Firmenlogo.
- Sie nimmt keine Geschenke für das Personal und kein Sponsoring an.
- Sie hält den Internationalen Kodex ein.


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